Schnarchen macht krank – wir sorgen für gesunden Schlaf

Gehören Sie zu denen, die morgens mit trockenem Hals und Kopfschmerzen aufwachen? Beklagt Ihr Partner, Ihre Partnerin lautes Schnarchen oder macht sich wegen langer Atmungsaussetzer vielleicht sogar Sorgen? Zu Recht! Denn ca. 30% der Schnarcher leiden an dem sogenannten obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. Schätzungen zufolge sind zwischen 2,5 Mio. und 6 Mio. Menschen in Deutschland davon betroffen – Männer öfter als Frauen.
Verminderte Konzentrationsfähigkeit und Tagesmüdigkeit bis zum Sekundenschlaf sind einige der Folgen. Für Menschen mit Berufen, in denen eine hohe Aufmerksamkeit gefordert ist – wie z. B. Berufskraftfahrer –, kann es dann gefährlich werden. Stark erhöhte Risiken für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Depression und Libidoverlust sind häufige Folgen.

Gesunder Schlaf ist wichtig

Gesunder Schlaf ist so wichtig wie Essen und Trinken. Im Schlaf entspannen und erholen wir uns – physisch, geistig und psychisch. In einer Nacht werden 4 – 5 Schlafzyklen vom Leichtschlaf zum Tiefschlaf und dem anschließenden Traumschlaf. Die einzelnen Schlafphasen dauern ca. 90 Minuten und wiederholen sich mehrmals mit zunehmend länger andauernden Traumschlaf-Phasen in den Morgenstunden.

So entsteht Schnarchen

Im Schlaf entspannt sich der Körper, d.h. die Muskelspannung lässt nach – auch im Mund-Kiefer- und Rachen-Bereich. Je nach Schlafposition fällt der Kiefer nach hinten, der Mund steht offen. Die vorbeistreichende Luft beim Einatmen lässt die erschlaffenden Rachenmuskulatur vibrieren und das Gaumenzäpfen beginnt zu flattern. So entsteht das Schnarchgeräusch. Lautstärkepegel, die einem vorbeifahrenden LKW entsprechen, sind dabei möglich. Übergewicht und Alkohol sowie Schlafen in Rückenlage verstärken den Effekt.

Was ist ein Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom?

Der erste Schritt in der Behandlung ist eine Diagnose durch einen Lungenfacharzt oder einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Zuerst werden Aufzeichnungen des Schlafes zu Hause mit einem mobilen Gerät aufgezeichnet. Falls der Verdacht sich bestätigt folgen in der Regel die Überweisung zum Schlafmediziner und ein Aufenthalt in einem Schlaflabor, wo das nächtliche Schlafverhalten aufgezeichnet wird. Die Diagnose unterscheidet Primäres Schnarchen, leichte, moderate und schwere Schlafapnoe.

Standardtherapie der obstruktiven Schlafapnoe in der ärztlichen Schlafmedizin ist die nächtliche Überdruckbeatmung über eine Mund-Nasen-Maske. In vielen schweren Fällen, bei sehr übergewichtigen Patienten und bei denen, die die Beatmungsmaske gut vertragen ist die Überdruckbeatmung durch eine Schlafmaske der Goldstandard in der Therapie. Der Überdruck verhindert pneumatisch, dass die oberen Atemwege durch die Zunge, Zäpfen und erschlaffendes Gewebe verlegt werden.

Diese Therapie hast leider nur sehr wenige Freunde und die Compliance vieler Patienten läßt die Schlafmasken verständlicherweise leider oft verstauben oder in der Schublade verschwinden.

Welche Therapien gibt es?

Der erste Schritt in der Behandlung ist eine Diagnose durch einen Lungenfacharzt oder einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Zuerst werden Aufzeichnungen des Schlafes zu Hause mit einem mobilen Gerät aufgezeichnet. Falls der Verdacht sich bestätigt folgen in der Regel die Überweisung zum Schlafmediziner und ein Aufenthalt in einem Schlaflabor, wo das nächtliche Schlafverhalten aufgezeichnet wird. Die Diagnose unterscheidet Primäres Schnarchen, leichte, moderate und schwere Schlafapnoe.

Standardtherapie der obstruktiven Schlafapnoe in der ärztlichen Schlafmedizin ist die nächtliche Überdruckbeatmung über eine Mund-Nasen-Maske. In vielen schweren Fällen, bei sehr übergewichtigen Patienten und bei denen, die die Beatmungsmaske gut vertragen ist die Überdruckbeatmung durch eine Schlafmaske der Goldstandard in der Therapie. Der Überdruck verhindert pneumatisch, dass die oberen Atemwege durch die Zunge, Zäpfen und erschlaffendes Gewebe verlegt werden.

Diese Therapie hat leider nur sehr wenige Freunde und die Compliance vieler Patienten lässt die Schlafmasken verständlicherweise leider oft verstauben oder in der Schublade verschwinden.

Was hat mein Zahnarzt damit zu tun?

Was viele nicht wissen, bei moderaten Formen der Apnoe kann der schlafmedizinisch-fortgebildete Zahnarzt helfen.

Seit über 20 Jahren wird besonders bei reinen Schnarchern, leichten und moderaten Formen der Schlafapnoe und bei Unverträglichkeit der Überdruckbeatmung die Therapie mit sogenannten Unterkiefer-Protrusionschienen angewendet, die auch von uns angeboten wird. Der große Vorteil ist, dass die Patienten diese Form der Therapie nahezu zu 100% im Vergleich zur Theraie mit der Überdruckmaske tolerieren.

 

 

Klinische Studien und Forschungsergebnisse bestätigen die Wirksamkeit der Schienentherapie, daher wurde diese Therapieform in die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ärztliche Schlafmedizin- und Forschung für leicht und mittelgradige Schlafapnoen aufgenommen.

Die Schiene wird wie eine Spange zur kieferorthopädischen Korrektur während der Nacht auf Ober- und Unterkiefer im Mund getragen. Mit einem Vorschubmechanismus wird der Unterkiefer in die für den Patienten günstigste Position gebracht. So wird verhindert, dass der Unterkiefer und die Zunge im Schlaf gegen die hintere Rachenwand fallen und die Atemwege verschließen. Zugleich wird die Rachenmuskulatur gestrafft und gestärkt, so dass in den allermeisten Fällen eine ungehinderte Atmung wieder möglich ist.

Gesunder Schlaf ist wichtig

Durch den ungestörten Schlaf fühlen sich die Patienten fit, ausgeschlafen und die Lebensqualität steigt. Endlich herrscht Ruhe im Schlafzimmer und auch in der Beziehung klappt’s wieder besser.

Fragen Sie uns, wenn Sie eine Beratung wünschen!

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