Ist das hochsensible Kiefergelenk noch in Balance?

Bei jeder Eingangsuntersuchung erfolgt neben der Anamnese auch eine sogenannte manuelle Funktionsanalyse. Dabei wird die Kaumuskulatur abgetastet, auf mögliche Kiefergelenksgeräusche geachtet und geschaut, ob die Kaubewegung bzw. Mundöffnung eingeschränkt sind.

Die Funktion der Kiefergelenke kann durch Fehlstellungen der Zähne oder durch „falsche“ Zahnkontakte gestört werden. Weitere Anhaltspunkte für eine Störung der Bisslage sind Schäden an den Zähnen und der Zustand der Kauflächen. 

Denn diese werden durch – meist nächtliches – Zähneknirschen (Bruxismus) regelrecht abgetragen. Eine der Ursachen kann psychischer Stress sein, gleich welcher Herkunft – in der Schule, im Studium, am Arbeitsplatz. Wenn man nichts dagegen unternimmt, kann sich die Bisslage verheerend verändern, mit teils schwerwiegenden Folgen für das hochsensible Kiefergelenk. Die Beschwerden reichen dann von chronischen Kopfschmerzen bis zum Beckenschiefstand. 

Wir kennen diese Zusammenhänge und versuchen daher rechtzeitig z. B. durch eine Schienentherapie dagegen zu halten. Auch arbeiten wir mit Physiotherapeuten zusammen und bieten falls nötig, erweiterte Funktionsdiagnostik auch mittels 3D-Technik an.

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